Dr. med. Carmen Kotthoff

Fachärztin für Dermatologie
Ambulante Operationen - Lasertherapie - Allergologie

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Allergologie

 

 

 

 

 

Allergische Erkrankungen nehmen ständig zu. Unter einer Allergie versteht man eine fehlgeschaltete und krankmachende Immunreaktion, bei der es auf ansonsten unschädliche Stoffe an Kontaktstellen von Haut oder Schleimhaut zu einer Entzündungsreaktion kommt. Die diese Reaktion auslösenden Stoffe nennt man Allergene.
Die wohl bekanntesten Allergieformen sind der allergische Schnupfen (Heuschnupfen), sowie das häufig hieraus resultierende allergische Asthma bronchiale und die allergisch bedingten Ekzemerkrankungen der Haut.
Neben Allergenen, die in der natürlichen Umwelt vorkommen, wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Nahrungsmittel, gibt es Allergene, welche z.B. im Beruf oder bei der kosmetischen Pflege mit der Haut bzw. der Schleimhaut in Kontakt kommen: Chemikalien, Medikamente, Kosmetika inklusive Duftstoffen, aber auch auf die Haut aufgetragene pflanzliche Zubereitungen etc.
Im Zentrum der allergologischen Diagnostik steht die Identifizierung auslösender Allergene. Hierzu bedienen wir uns verschiedener Testverfahren an der Haut und im Blut.
Entsprechend der Testergebnisse, der geschilderten Beschwerden und der klinischen Symptomatik wird eine entsprechende Behandlung eingeleitet. Diese wird sich primär auf die sog. Karenz, das heißt die Vermeidung des Allergens beziehen. Nicht immer ist dies allerdings möglich. Dann erfolgt die Behandlung der Symptome mit Hilfe eigens hierfür entwickelten Medikamenten.
Einziger ursächlicher Therapieansatz zur Behandlung einer Allergie ist die sog. Hyposensibilisierung. Ziel einer solchen Therapie ist die Gewöhnung des Immunsystems an das verantwortliche Allergen ähnlich einer Impfbehandlung. Dies kann in Form von Spritzen, Tropfen oder Tabletten erfolgen. In vielen Studien konnte die hohe Wirksamkeit dieser Behandlung belegt werden. Unter der meist mehrjährigen Therapie kommt es bei den meisten Patienten zu einer deutlichen Besserung der Allergiesymptome im Bereich der Augen- und Nasenschleimhäute. Des Weiteren sinkt das Risiko für die Entwicklung eines allergischen Asthma bronchiale nach erfolgter Hyposensibilisierung deutlich.